Traditionell, regional, international: Auf dem Mannheimer Weihnachtsmarkt findet man vielfältige Weihnachtsdeko und Schönes zum Verschenken
Der Stall der kleinen Krippe besteht aus einer afrikanischen Baumrinde, aus der normalerweise Textilien gefertigt werden, der Whisky ist im Schwarzwald gebrannt, und die bunten Beutel und Decken werden in Indien aus natürlich gefärbten Stoffen von Hand genäht. Auf dem Mannheimer Weihnachtsmarkt am Wasserturm versorgt man sich traditionell mit Geschenken, Deko und Leckereien für das Fest der Feste und entdeckt dabei so manche Neuheiten und Raritäten. In rund 160 Hütten bieten die Aussteller Kunsthandwerk aus aller Welt, Slow Fashion, winterlich Wolliges und weihnachtliche Accessoires. Kinder genießen eine Fahrt auf dem Karussell, dem Kinder-Riesenrad oder mit der Kinder-Eisenbahn, die ganze Familie nimmt gerne auf dem Orgelkarussell Platz oder besucht die 18 Meter hohe Weihnachtspyramide mit Gaststube.
Zu Weihnachten steht die Krippe im Mittelpunkt – welche darf es denn sein? Traditionelle Krippen sind in vielen Größen und mit reichhaltigem Zubehör zu haben. Neu sind die Krippen aus Uganda, Ruanda, Kenia und Tansania, aus verschiedenen Hölzern gearbeitet. Leuchtsterne und Windlichter sorgen für ein anheimelndes Flair, ebenso die elektrisch betriebenen Duftlampen, die direkt an der Steckdose Wachs namens „Vanille“, „Christmas Cottage“ oder „Frische Wäsche“ sanft erwärmen. Auch handgearbeitete Kerzen verströmen winterliche Düfte. Wer Weihnachten nicht nur im Herzen, sondern auch am Gesicht tragen will, versorgt sich mit Schneemännern, Tannenbäumen und Nikoläusen.
Für Gabentische und Genussmenschen
Schmuck glänzt auf vielen Gabentischen: aus feinem Silber, mit oder ohne Edelstein, handgearbeitet und kreativ gestaltet. Allein Bernstein zeigt zahlreiche Farbnuancen und macht auch ungeschliffen Eindruck. Übersichtlich verstauen kann man Ketten und Co. in den Klappboxen aus Madagaskar. Handgeknüpfte Makramee-Traumfänger, Mützen, Bilder und Kalender für Mannheim-Fans und neue Postkartenmotive aus „Little Pfalz“ und jetzt auch „Little Frankfurt“ erfreuen Menschen jeden Alters. Farbenfroh sind die Motive der Holzpuzzles – diese stellen die Geduld von Menschen ab 12 Jahren auf die Probe. Vom kleinsten Geldbeutel bis zum Rucksack oder einer geräumigen Einkaufstasche reicht das Spektrum der Taschen aus pflanzengegerbtem Ziegen- oder Büffelleder. Notizbücher und Tassen kommen in prächtigem Retro-Look daher, und wer seinem Hund eine Freude machen möchte, bringt seinen Big Buddy oder Marvelous Mini zum Wedeln mit Futter und Leckerlis, die zusammen mit Tierärzten für unterschiedliche Hunderassen entwickelt wurden. Auch originelle Verpackungen bietet der Weihnachtsmarkt: Von dekorativen Retrodosen bis zum Flaschenbeutel aus Stoff, von der Buchhülle aus Leder bis zum Textilkuvert, in dem sich Scheine aller Art überreichen lassen.
Wer Hunger bekommt, beißt in einen Corndog – die Geflügelwurst im Maisteigmantel ist halal und mit verschiedenen Toppings zu haben. Neu auf dem Weihnachtsmarkt sind auch zwei Kartoffelprodukte: Der knusprige, spiralförmige Twister wird mit unterschiedlichen Saucen und Gewürzen an einem Spieß frittiert. Kumpir ist eine Ofenkartoffel, die mit Grillgemüse, Lachs, Avocado oder auch vegan gereicht wird. Ebenfalls eine vegane Variante bekommt man beim Dinnele aus dem Holzofen – neben den klassischen mit geschmolzenem Käse. Süß zum Verschenken und Genießen sind Baklava-Pralinen und Feingebäck mit vielen Pistazien, dazu passt Rosentee, der mit echten Rosenblüten gebrüht wird. Hochgeistiges aus Deutschland: Aus dem hessischen Rheingau kommen Bio-Brandys. Ob vom Start-up oder seit 1855: Im Schwarzwald wird Whisky gebrannt, ein preisgekrönter ist dabei. Feine Liköre schmelzen auf der Zunge, und wer Hochprozentiges verkehrssicher verkosten will, schreibt die Box für das Online-Tasting auf den Wunschzettel. Damit verbunden ist ein zweistündiges Online-Seminar – und bestimmt viel Genuss in häuslicher Runde.



